Samstag, 13. September 2008

ich habe vor monaten angefangen zu organisieren, damit auch ja nichts schief geht, hab mir dann aber kurz vor der abreise wohl gedacht, lassen wir doch die wichtigsten dinge daheim, damit s noch n wenig spannend bleibt :)
geld wechseln und die reservierungsbestaetigung des hostels, damit natuerlich auch adresse und co.
Mit kerstin als "einfuehrerin" in die flughafenwelt (war ne geile nacht mit dir, baby ;)) geling mir das umsteigen in paris, trotz der unvorstellbaren groesse des flughafens , ganz gut und obwohl mir der atem stehen blieb, als wir ueber mexico city flogen, war auch dieses umsteigen, nach n paar mal fragen und ersten spanischversuchen ganz nett. euphorisiert von dem anblick der vielen palmen, verlor ich endlich wieder jegliche angst und war sehr optimistisch, dass ich ohne geld und adresse schon irgendwie ankomme.
umkreist von mexikanischen taxifahrern, die mich und 4 maedels, gleich als die "yogapeople"
identifiziert haben, fand ich mich ploetzlich in einem shuttletaxi (welches ich mit meinen letzten 10 euro bezahlen konnte...die bank am flughafen funktionierte nicht) mit spanischsprechenden amerikanern und einem nicht englischsprechenden taxifahrer auf dem weg zu meinem hostel, welches die ANDEREN taxifahrer ganz genau kannten.
wie meine abenteuerlust es so wollte, waren die anderen fahrgaeste schnell verteilt auf die riesen hotelanlagen, die es hier wie sand am meer zu geben scheint.
ich fuhr weiter....raus aus der touristischen gegend und rein ins wirkliche leben und in die dunkelheit. da stand ich ploetzlich auch schon vor einem hostel...nicht meinem hostel...shit und die reise beginnt.
er fand das kingdom einfach nicht und fragte immer nur nach "dirección" und ich immer nur "no sé"....ich wusste mir nicht anders zu helfen, als alle spanischen woerter zu sagen, die mir so einfiehlen...sie ergaben auch saetze...manchmal, sinn haben sie fuer ihn aber nicht gemacht, glaub ich.
ich wollte nur noch zurueck zum flughafen, denn ivonne, die hamburgerische mitstreiterin, sollte um 11h ankommen..es war so gegen halb acht. ich versuchte es ihm mitzuteilen, hoerte immer nur "no, es un problema" und da sah ich mich schon in meiner ersten nacht auf der strasse sitzen, doch der gute mann fragte nach und nochmal und dann nochmal und dann waren wir auch schon da.
das hostel gibt es nicht mehr, es ist jetzt eine schule...wenn man aber reserviert hat, konnte man da auch noch schlafen. Toll, wenn ich doch nur die reservierungsdinger dabei haette oder vielleicht wenigstens geld. nach einer kleinen erklaerung meinerseits ueber mein vorhaben in mexico, dem fairmont hotel und dem teacher training, hab ich dann aber doch noch ein zimmer bekommen. es fuehlt sich so an, asl ob bikrams schueler schon sehnsuechtig erwartet werden.
alles ganz doll aufregend.
es ist uebrigens heiss und super luftfeucht...ich freu mich auf die erste bikramstunde am montag abend...:)

3 Kommentare:

deinkleinerbruder hat gesagt…

hey kleine schwester geht es dir auch gut in Mexico. schreibst ja ordentlich viel.scheint ganz schön zu sein so mit den palmen und taxi fahrern kannst du von dort auch ein paar richtig schöne bilder reinsetzen ich kann mir das alles nicht so ganz gut vorstellen,aber ich würde es schon gerne sehen.
Vielleicht werde ich ja mit deiner hilfe auch noch ein yogi
PS: heissen die dinger wo du wohnst hotels oder hostels.Schöne grüße von allen hir hab dich lieb, !!!Pass auf dich auf!!!

Anonym hat gesagt…

Hi du schön das du es doch noch geschafft hast...bin nach unserer nacht todmüde aber glücklich ins bett und war doch etwas neidisch....ich wünsch dir das alles so wird wie du es dir vorstellst und noch viel besser...
drück dich
kerstin
P.S. großes WIPA treffen nächste woche und ich ohne dich gegen den rest...

frenchfry hat gesagt…

vergessen wir die läppischen Abenteuergeschichten! Crusoe, TKKG, Indiana Jones...alles Mumpitz! Nelli, erzähl uns mehr! ;-)